SF Heilige Messe zum Fest Mariä Namen

Mariä Namen (Foto: Andreas Herrlein, Public domain, via Wikimedia Commons)
Eine Mutter, die uns nahe ist und die wir bei ihrem Namen rufen – Hoffnung in Bedrängnis – Maria führt uns zu Jesus.

Elisabeth freute sich sehr über den Besuch ihrer Cousine Maria. Als Maria sie begrüsste, hüpfte das ungeborene Johanneskind vor Freude in ihrem Schoss. Elisabeth erkannte, dass Maria den Erlöser in sich trug, und rief aus: „Gesegnet bist du unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes“ (Lk 1,41–43).

Das Fest Mariä Namen wurde 1683 von Papst Innozenz XI. für die ganze Kirche eingeführt. Der Name Maria galt damals als Zeichen der Hoffnung und des Vertrauens. Auch heute stärkt er Glauben und Zuversicht. Maria ist uns nahe und führt uns immer zu Jesus.

Viele Heilige empfahlen, in schwierigen Zeiten ihren Namen anzurufen. Der heilige Bernhard sagte: „In Gefahren, in Bedrängnis, in Zweifeln, denke an Maria, rufe Maria an.“

Maria nimmt das Lob Elisabeths demütig an und verweist auf Gott: „Meine Seele preist die Grösse des Herrn“ (Lk 1,46). Wahre Marienverehrung führt immer zu Christus. Wie Papst Franziskus sagt: „In Maria ist alles auf Jesus bezogen.“

Darum beten wir im Ave Maria: „Gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.“ Maria zeigt uns den sicheren Weg zu ihrem Sohn.