2026
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Publiziert von: Redaktion Webseite
Bereitgestellt: 16.05.2026
Der Ursprung der Andachtsform des Kreuzweges liegt in Jerusalem. Dort, wo Jesus seinen Leidensweg mit dem Kreuz auf den Schultern von seiner Verurteilung im Haus des Pilatus bis zur Kreuzigung auf Golgota gegangen ist, begannen Christen Jahrhunderte später, in Erinnerung an dieses Geschehen den Kreuzweg Jesu nachzugehen. Dies galt als eine besondere Form der Nachfolge Christi. Dabei erinnerten sie sich an die Worte, die das Neue Testament von Jesus überliefert:
„Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“ (Mk 8,34; Lk 9,23; Mt 16,24)
Anfangs hielt man beim Kreuzweg in Jerusalem nur an zwei Orten zum Gebet inne: am Ort der Verurteilung Jesu und am Ort seiner Kreuzigung. Mit der Zeit entstanden weitere Stationen, an denen der Erfahrungen Jesu auf diesem Weg gedacht wurde, wie seinem Zusammenbrechen unter der Last des Kreuzes, der Verachtung und dem Spott, den er ertragen musste, aber auch dem Trost und der Hilfe, die ihm begegneten.
Im 14. Jahrhundert führten die Franziskaner in Jerusalem Prozessionen auf dem Leidensweg Christi für Pilger durch. Diese brachten die Andachtsform in ihre Heimatländer. So begann man auch in Kirchen und Klöstern, den Leidensweg Jesu nachzubilden; zunächst durch einfache Kreuze, später auch durch figürliche Bilder und Plastiken. Seit dem 17. Jahrhundert finden sich Kreuzwege und entsprechende Andachtsbilder in fast allen Stilrichtungen der darstellenden Kunst. Seit den 1970er Jahren entstanden zudem besondere Kreuzwege für Kinder und Jugendliche mit eigenen Texten und Bildern.
Im Johannesevangelium hören wir die Worte Jesu:
„Es gibt keine grössere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.“ (Joh 15,13)
In der Kreuzwegandacht gehen wir den letzten Weg Jesu nach und betrachten dabei die grosse Liebe, die er zu uns hat. Er hat sich erniedrigt bis zum Tod am Kreuz (vgl. Phil 2,6–11), um uns von unseren Sünden zu erlösen. Der Prophet Jesaja schreibt:
„Aber er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen. Wir meinten, er sei von Gott geschlagen, von ihm getroffen und gebeugt. Doch er wurde durchbohrt wegen unserer Verbrechen, wegen unserer Sünden zermalmt. Zu unserem Heil lag die Strafe auf ihm, durch seine Wunden sind wir geheilt.“ (Jes 53,4–5)
Jesus möchte uns durch sein Leiden und Kreuz zu Gott, seinem und unserem Vater, führen. Seine leidenschaftliche Hingabe kann uns ermutigen, diese österliche Busszeit zu nutzen, um neu anzufangen: durch die Abkehr von allem Bösen, von Schuld und Sünde, und durch die Hinwendung zum Guten und zur Liebe, die Jesus uns vorgelebt hat.
Herzliche Einladung, gemeinsam diesem grossen Erlösungswerk Gottes nachzuspüren und zugleich im Gebet die Leiden, das Unrecht und das Böse dieser Welt in das Leiden Jesu hineinzulegen – im Vertrauen darauf, dass er im Licht von Ostern all das bereits erlöst und besiegt hat.
„Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“ (Mk 8,34; Lk 9,23; Mt 16,24)
Anfangs hielt man beim Kreuzweg in Jerusalem nur an zwei Orten zum Gebet inne: am Ort der Verurteilung Jesu und am Ort seiner Kreuzigung. Mit der Zeit entstanden weitere Stationen, an denen der Erfahrungen Jesu auf diesem Weg gedacht wurde, wie seinem Zusammenbrechen unter der Last des Kreuzes, der Verachtung und dem Spott, den er ertragen musste, aber auch dem Trost und der Hilfe, die ihm begegneten.
Im 14. Jahrhundert führten die Franziskaner in Jerusalem Prozessionen auf dem Leidensweg Christi für Pilger durch. Diese brachten die Andachtsform in ihre Heimatländer. So begann man auch in Kirchen und Klöstern, den Leidensweg Jesu nachzubilden; zunächst durch einfache Kreuze, später auch durch figürliche Bilder und Plastiken. Seit dem 17. Jahrhundert finden sich Kreuzwege und entsprechende Andachtsbilder in fast allen Stilrichtungen der darstellenden Kunst. Seit den 1970er Jahren entstanden zudem besondere Kreuzwege für Kinder und Jugendliche mit eigenen Texten und Bildern.
Im Johannesevangelium hören wir die Worte Jesu:
„Es gibt keine grössere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.“ (Joh 15,13)
In der Kreuzwegandacht gehen wir den letzten Weg Jesu nach und betrachten dabei die grosse Liebe, die er zu uns hat. Er hat sich erniedrigt bis zum Tod am Kreuz (vgl. Phil 2,6–11), um uns von unseren Sünden zu erlösen. Der Prophet Jesaja schreibt:
„Aber er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen. Wir meinten, er sei von Gott geschlagen, von ihm getroffen und gebeugt. Doch er wurde durchbohrt wegen unserer Verbrechen, wegen unserer Sünden zermalmt. Zu unserem Heil lag die Strafe auf ihm, durch seine Wunden sind wir geheilt.“ (Jes 53,4–5)
Jesus möchte uns durch sein Leiden und Kreuz zu Gott, seinem und unserem Vater, führen. Seine leidenschaftliche Hingabe kann uns ermutigen, diese österliche Busszeit zu nutzen, um neu anzufangen: durch die Abkehr von allem Bösen, von Schuld und Sünde, und durch die Hinwendung zum Guten und zur Liebe, die Jesus uns vorgelebt hat.
Herzliche Einladung, gemeinsam diesem grossen Erlösungswerk Gottes nachzuspüren und zugleich im Gebet die Leiden, das Unrecht und das Böse dieser Welt in das Leiden Jesu hineinzulegen – im Vertrauen darauf, dass er im Licht von Ostern all das bereits erlöst und besiegt hat.
