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LOCATION:St. Franziskus-Kirche\, Messikommerstrasse 14\, 8620 Wetzikon ZH
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DESCRIPTION:Der Ursprung der Andachtsform des Kreuzweges liegt in
  Jerusalem. Dort\, wo Jesus seinen Leidensweg mit dem Kreuz auf den
  Schultern von seiner Verurteilung im Haus des Pilatus bis zur Kreuzigung
  auf Golgota gegangen ist\, begannen Christen Jahrhunderte später\, in
  Erinnerung an dieses Geschehen den Kreuzweg Jesu nachzugehen. Dies galt
  als eine besondere Form der Nachfolge Christi. Dabei erinnerten sie sich
  an die Worte\, die das Neue Testament von Jesus überliefert:\n\n„Wer
  mein Jünger sein will\, der verleugne sich selbst\, nehme sein Kreuz auf
  sich und folge mir nach.“ (Mk 8\,34; Lk 9\,23; Mt 16\,24)\n\nAnfangs
  hielt man beim Kreuzweg in Jerusalem nur an zwei Orten zum Gebet inne: am
  Ort der Verurteilung Jesu und am Ort seiner Kreuzigung. Mit der Zeit
  entstanden weitere Stationen\, an denen der Erfahrungen Jesu auf diesem
  Weg gedacht wurde\, wie seinem Zusammenbrechen unter der Last des
  Kreuzes\, der Verachtung und dem Spott\, den er ertragen musste\, aber
  auch dem Trost und der Hilfe\, die ihm begegneten.\n\nIm 14. Jahrhundert
  führten die Franziskaner in Jerusalem Prozessionen auf dem Leidensweg
  Christi für Pilger durch. Diese brachten die Andachtsform in ihre
  Heimatländer. So begann man auch in Kirchen und Klöstern\, den
  Leidensweg Jesu nachzubilden; zunächst durch einfache Kreuze\, später
  auch durch figürliche Bilder und Plastiken. Seit dem 17. Jahrhundert
  finden sich Kreuzwege und entsprechende Andachtsbilder in fast allen
  Stilrichtungen der darstellenden Kunst. Seit den 1970er Jahren entstanden
  zudem besondere Kreuzwege für Kinder und Jugendliche mit eigenen Texten
  und Bildern.\n\nIm Johannesevangelium hören wir die Worte Jesu:\n\n„Es
  gibt keine grössere Liebe\, als wenn einer sein Leben für seine Freunde
  hingibt.“ (Joh 15\,13)\n\nIn der Kreuzwegandacht gehen wir den letzten
  Weg Jesu nach und betrachten dabei die grosse Liebe\, die er zu uns hat.
  Er hat sich erniedrigt bis zum Tod am Kreuz (vgl. Phil 2\,6–11)\, um
  uns von unseren Sünden zu erlösen. Der Prophet Jesaja schreibt:\n
 \n„Aber er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich
  geladen. Wir meinten\, er sei von Gott geschlagen\, von ihm getroffen und
  gebeugt. Doch er wurde durchbohrt wegen unserer Verbrechen\, wegen
  unserer Sünden zermalmt. Zu unserem Heil lag die Strafe auf ihm\, durch
  seine Wunden sind wir geheilt.“ (Jes 53\,4–5)\n\nJesus möchte uns
  durch sein Leiden und Kreuz zu Gott\, seinem und unserem Vater\, führen.
  Seine leidenschaftliche Hingabe kann uns ermutigen\, diese österliche
  Busszeit zu nutzen\, um neu anzufangen: durch die Abkehr von allem
  Bösen\, von Schuld und Sünde\, und durch die Hinwendung zum Guten und
  zur Liebe\, die Jesus uns vorgelebt hat.\n\nHerzliche Einladung\,
  gemeinsam diesem grossen Erlösungswerk Gottes nachzuspüren und zugleich
  im Gebet die Leiden\, das Unrecht und das Böse dieser Welt in das Leiden
  Jesu hineinzulegen – im Vertrauen darauf\, dass er im Licht von Ostern
  all das bereits erlöst und besiegt hat.\n\nKontakt:
  redaktion.webseite@kath-wetzikon.ch\n\nWeitere Infos:
  https://www.kath-wetzikon.ch/veranstaltung/25942
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