Publiziert von: Redaktion Webseite
Bereitgestellt: 21.07.2026
24 Centimeter – 18000 in der Stunde: Besuch im Spargelhof
Bis zum 27. Mai 2026 konnte wohl niemand der Frauen und Männer des Mittagstisches etwas mit den beiden Zahlen anfangen. Aber wie heisst es: «Reisen bildet» und so waren wir nach der Reise etwas klüger als vorher. Bildung war jedoch nicht der Hauptgrund der Reise. Zusammensein, miteinander im Gespräch sein, etwas mehr vom Anderen kennen, Gemeinschaft erleben. War es letztes Jahr die Schoggifabrik und die Suche nach dem Glück, so war dieses Jahr der Spargelhof in Flaach das Ziel der Reise.
Bis zum 27. Mai 2026 konnte wohl niemand der Frauen und Männer des Mittagstisches etwas mit den beiden Zahlen anfangen. Aber wie heisst es: «Reisen bildet» und so waren wir nach der Reise etwas klüger als vorher. Bildung war jedoch nicht der Hauptgrund der Reise. Zusammensein, miteinander im Gespräch sein, etwas mehr vom Anderen kennen, Gemeinschaft erleben. War es letztes Jahr die Schoggifabrik und die Suche nach dem Glück, so war dieses Jahr der Spargelhof in Flaach das Ziel der Reise.
Der Tag begann mit Kaffee und Gipfeli im Heilig Geist Zentrum, bis alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer da waren. Alles Menschen, die jeden Donnerstag in einer Kochgruppe für den Mittagstisch engagiert sind. Einmal im Jahr werden alle diese engagierten Personen zu einem Ausflug eingeladen. Dieses Jahr in den Spargelhof Spaltenstein in Flaach. Als dann Vikar Matthias auch da war, ging die Fahrt Richtung Zürcher Weinland zum Spargelhof.
Dort wurden wir freundlich empfangen, es gab schon mal was zu Trinken (Federweisser) und Spargel-Quiche. Herr Spaltenstein, der Seniorchef, war dann unser zuständiger Guide für die nächste Stunde, er zeigte auf, wie sich der Spargelhof in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat, wie viele Hindernisse es zu überwinden gab, wie viel Engagement und wieviel Arbeit in diesem «Projekt» steckt und wie die Nachfolge in diesem Familienbetrieb organisiert ist. Dass er aber der «Laufbursche» von seinen Söhnen sei, das haben wir ihm nicht so ganz abgenommen. Wir sahen ein leichtes Augenzwinkern. In einem Kurzfilm wurden die einzelnen Schritte der Spargelproduktion aufgezeigt. Niemand konnte sich vorstellen, wie aufwändig die Spargelproduktion ist, bis die Spargel dann im Laden liegen.
Im Aussenbeet zeigte Herr Spaltenstein, wie Spargel wachsen, gepflegt werden, mit Folien abgedeckt sind, wie sie gestochen werden, welche drei verschiedenen Sorten es gibt. In der Waschküche dann die Weiterverarbeitung, waschen, schneiden, portionieren, verpacken, ausliefern.
Selbstverständlich gab es zum Zmittag dann Spargeln mit Beinschinken, was wunderbar geschmeckt hat. Und die Erdbeercreme zum Dessert war auch nicht von schlechten Eltern. Nach dem Essen konnten wir uns noch im Hofladen mit Spargeln und anderen feinen Nahrungsmittel eindecken. Das wurde reichlich genutzt. Und mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen ging es auf die Rückreise, bei der viel gelacht und gescherzt wurde, bis wir in Wetzikon ankamen.
Ach ja: die 24 cm: das ist die Schnittlänge, auf die Spargel üblicherweise gekürzt werden und die Maschine, die das macht, kann in einer Stunde 18000 Spargel auf diese Weise kürzen und diese dann in acht verschiedene Kategorien automatisch sortieren.
Michael Schmieder
Dort wurden wir freundlich empfangen, es gab schon mal was zu Trinken (Federweisser) und Spargel-Quiche. Herr Spaltenstein, der Seniorchef, war dann unser zuständiger Guide für die nächste Stunde, er zeigte auf, wie sich der Spargelhof in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat, wie viele Hindernisse es zu überwinden gab, wie viel Engagement und wieviel Arbeit in diesem «Projekt» steckt und wie die Nachfolge in diesem Familienbetrieb organisiert ist. Dass er aber der «Laufbursche» von seinen Söhnen sei, das haben wir ihm nicht so ganz abgenommen. Wir sahen ein leichtes Augenzwinkern. In einem Kurzfilm wurden die einzelnen Schritte der Spargelproduktion aufgezeigt. Niemand konnte sich vorstellen, wie aufwändig die Spargelproduktion ist, bis die Spargel dann im Laden liegen.
Im Aussenbeet zeigte Herr Spaltenstein, wie Spargel wachsen, gepflegt werden, mit Folien abgedeckt sind, wie sie gestochen werden, welche drei verschiedenen Sorten es gibt. In der Waschküche dann die Weiterverarbeitung, waschen, schneiden, portionieren, verpacken, ausliefern.
Selbstverständlich gab es zum Zmittag dann Spargeln mit Beinschinken, was wunderbar geschmeckt hat. Und die Erdbeercreme zum Dessert war auch nicht von schlechten Eltern. Nach dem Essen konnten wir uns noch im Hofladen mit Spargeln und anderen feinen Nahrungsmittel eindecken. Das wurde reichlich genutzt. Und mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen ging es auf die Rückreise, bei der viel gelacht und gescherzt wurde, bis wir in Wetzikon ankamen.
Ach ja: die 24 cm: das ist die Schnittlänge, auf die Spargel üblicherweise gekürzt werden und die Maschine, die das macht, kann in einer Stunde 18000 Spargel auf diese Weise kürzen und diese dann in acht verschiedene Kategorien automatisch sortieren.
Michael Schmieder
