2026
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Publiziert von: Redaktion Webseite
Bereitgestellt: 06.03.2026
Das Fest der Verkündigung des Herrn steht in direkter Abhängigkeit vom Weihnachtsfest. Neun Monate vor dem Geburtstag Jesu wird die Verkündigung seiner Geburt an Maria gefeiert: 25. Dezember – 25. März. Weihnachtlich klingen deshalb auch die Lesungen des Festes. Das Evangelium gehört zur Kindheitsgeschichte Jesu nach Lukas (Lukas 1,26-38). Der Engel Gabriel kündet Maria die Geburt eines Kindes an, auf dessen Bedeutung eine Reihe biblischer Anspielungen hinweisen: "Er wird gross sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben ... das Kind wird heilig und Sohn Gottes genannt werden." (Lukas 1,32-33.35).
Die Antwort Mariens im heutigen Evangelium: "Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast" (Lukas 1,38), lässt die Antwort Christi in der zweiten Lesung anklingen: "Ja, ich komme, um deinen [= Gottes] Willen zu tun". Das heisst: In der Menschwerdung Jesu sind der Wille Gottes und der Wille des Menschen in einzigartigem Gleichklang.
Weihnachten und Ostern gehören zusammen
Was aber ist der Wille Gottes? Gott will nichts anderes als das Heil aller Menschen! Darum soll das neugeborene Kind auch "Jesus", das bedeutet übersetzt "der Herr schafft Heil", genannt werden. Wie Gott Heil schafft, wird nicht nur in der Menschwerdung, sondern letzten Endes in der Lebenshingabe Jesu und seiner Rettung aus dem Tod sichtbar. Darum stehen die Menschwerdung Jesu und sein Tod und seine Auferstehung in engstem Zusammenhang. Jesus Christus kommt in die Welt (= Advent und Weihnachten), um sein Leben für das Heil der Menschen hinzugeben (= Karfreitag und Ostern).
Durch das Datum 25.3. rückt das Fest der Verkündigung des Herrn sehr nahe an Ostern heran, gelegentlich fällt es auch in die Kar- oder Osterwoche. Der zeitlichen Nähe entspricht durchaus eine inhaltliche Beziehung. Übrigens hat mancher Künstler um diese innere Bezogenheit von Weihnachten und Ostern gewusst, wenn er – völlig unhistorisch – eine Kreuzesdarstellung in die Krippe hineingemalt hat.
Menschwerdung und Lebenshingabe Jesu sind Zeichen der Liebe Gottes zu den Menschen. Und die Auferstehung ist das göttliche Bestätigungszeichen für den Auftrag Jesu!
In der Liturgie geschieht, was die Glaubenden feiern
Die liturgischen Zeichen – Worte, Personen, Gesten, Dinge – sind mehr als hinweisende Zeichen. In ihnen wird das göttliche Geheimnis selbst gegenwärtig und wirksam. Somit ereignet sich in jedem Gottesdienst, was am Fest der Verkündigung besonders gefeiert wird: Gott spricht den Menschen an und schenkt ihm seine Nähe. Durch den Geist Gottes nimmt der hörende Mensch "das Wort" – also Christus selber – auf, lässt sich von ihm wandeln und bringt im Leben Frucht.
In einzigartiger Weise geschieht diese Wandlung in der Feier der Eucharistie. Sie ist das intensivste Zeichen für die stets aktuelle Gegenwart Gottes unter den Menschen. In ihr kommt Gott im verkündeten Wort zur Welt (Weihnachten) und gleichzeitig ist die Eucharistie Gedächtnisfeier des Todes und der Auferstehung Jesu Christi (Ostern).
Der Angelus bringt's auf den Punkt
Zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert entwickelte sich in der Volksfrömmigkeit das Angelusgebet (Engel des Herrn), das den Festinhalt beim Angelusläuten jeden Tag morgens, mittags und abends verkündet:
Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft und sie empfing vom Heiligen Geist.
Maria sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort.
Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.
Die Antwort Mariens im heutigen Evangelium: "Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast" (Lukas 1,38), lässt die Antwort Christi in der zweiten Lesung anklingen: "Ja, ich komme, um deinen [= Gottes] Willen zu tun". Das heisst: In der Menschwerdung Jesu sind der Wille Gottes und der Wille des Menschen in einzigartigem Gleichklang.
Weihnachten und Ostern gehören zusammen
Was aber ist der Wille Gottes? Gott will nichts anderes als das Heil aller Menschen! Darum soll das neugeborene Kind auch "Jesus", das bedeutet übersetzt "der Herr schafft Heil", genannt werden. Wie Gott Heil schafft, wird nicht nur in der Menschwerdung, sondern letzten Endes in der Lebenshingabe Jesu und seiner Rettung aus dem Tod sichtbar. Darum stehen die Menschwerdung Jesu und sein Tod und seine Auferstehung in engstem Zusammenhang. Jesus Christus kommt in die Welt (= Advent und Weihnachten), um sein Leben für das Heil der Menschen hinzugeben (= Karfreitag und Ostern).
Durch das Datum 25.3. rückt das Fest der Verkündigung des Herrn sehr nahe an Ostern heran, gelegentlich fällt es auch in die Kar- oder Osterwoche. Der zeitlichen Nähe entspricht durchaus eine inhaltliche Beziehung. Übrigens hat mancher Künstler um diese innere Bezogenheit von Weihnachten und Ostern gewusst, wenn er – völlig unhistorisch – eine Kreuzesdarstellung in die Krippe hineingemalt hat.
Menschwerdung und Lebenshingabe Jesu sind Zeichen der Liebe Gottes zu den Menschen. Und die Auferstehung ist das göttliche Bestätigungszeichen für den Auftrag Jesu!
In der Liturgie geschieht, was die Glaubenden feiern
Die liturgischen Zeichen – Worte, Personen, Gesten, Dinge – sind mehr als hinweisende Zeichen. In ihnen wird das göttliche Geheimnis selbst gegenwärtig und wirksam. Somit ereignet sich in jedem Gottesdienst, was am Fest der Verkündigung besonders gefeiert wird: Gott spricht den Menschen an und schenkt ihm seine Nähe. Durch den Geist Gottes nimmt der hörende Mensch "das Wort" – also Christus selber – auf, lässt sich von ihm wandeln und bringt im Leben Frucht.
In einzigartiger Weise geschieht diese Wandlung in der Feier der Eucharistie. Sie ist das intensivste Zeichen für die stets aktuelle Gegenwart Gottes unter den Menschen. In ihr kommt Gott im verkündeten Wort zur Welt (Weihnachten) und gleichzeitig ist die Eucharistie Gedächtnisfeier des Todes und der Auferstehung Jesu Christi (Ostern).
Der Angelus bringt's auf den Punkt
Zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert entwickelte sich in der Volksfrömmigkeit das Angelusgebet (Engel des Herrn), das den Festinhalt beim Angelusläuten jeden Tag morgens, mittags und abends verkündet:
Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft und sie empfing vom Heiligen Geist.
Maria sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort.
Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.
