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LOCATION:Heilig-Geist-Kirche\, Langfurrenstrasse 10\, 8623 Wetzikon
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DESCRIPTION:Das Fest der Verkündigung des Herrn steht in direkter
  Abhängigkeit vom Weihnachtsfest. Neun Monate vor dem Geburtstag Jesu
  wird die Verkündigung seiner Geburt an Maria gefeiert: 25. Dezember –
  25. März. Weihnachtlich klingen deshalb auch die Lesungen des Festes.
  Das Evangelium gehört zur Kindheitsgeschichte Jesu nach Lukas (Lukas
  1\,26-38). Der Engel Gabriel kündet Maria die Geburt eines Kindes an\,
  auf dessen Bedeutung eine Reihe biblischer Anspielungen hinweisen: "Er
  wird gross sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott\, der Herr\,
  wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus
  Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben ...
  das Kind wird heilig und Sohn Gottes genannt werden." (Lukas
  1\,32-33.35).\n\nDie Antwort Mariens im heutigen Evangelium: "Ich bin die
  Magd des Herrn; mir geschehe\, wie du es gesagt hast" (Lukas 1\,38)\,
  lässt die Antwort Christi in der zweiten Lesung anklingen: "Ja\, ich
  komme\, um deinen [= Gottes] Willen zu tun". Das heisst: In der
  Menschwerdung Jesu sind der Wille Gottes und der Wille des Menschen in
  einzigartigem Gleichklang.\n\nWeihnachten und Ostern gehören zusammen
 \nWas aber ist der Wille Gottes? Gott will nichts anderes als das Heil
  aller Menschen! Darum soll das neugeborene Kind auch "Jesus"\, das
  bedeutet übersetzt "der Herr schafft Heil"\, genannt werden. Wie Gott
  Heil schafft\, wird nicht nur in der Menschwerdung\, sondern letzten
  Endes in der Lebenshingabe Jesu und seiner Rettung aus dem Tod sichtbar.
  Darum stehen die Menschwerdung Jesu und sein Tod und seine Auferstehung
  in engstem Zusammenhang. Jesus Christus kommt in die Welt (= Advent und
  Weihnachten)\, um sein Leben für das Heil der Menschen hinzugeben (=
  Karfreitag und Ostern).\n\nDurch das Datum 25.3. rückt das Fest der
  Verkündigung des Herrn sehr nahe an Ostern heran\, gelegentlich fällt
  es auch in die Kar- oder Osterwoche. Der zeitlichen Nähe entspricht
  durchaus eine inhaltliche Beziehung. Übrigens hat mancher Künstler um
  diese innere Bezogenheit von Weihnachten und Ostern gewusst\, wenn er –
  völlig unhistorisch – eine Kreuzesdarstellung in die Krippe
  hineingemalt hat.\n\nMenschwerdung und Lebenshingabe Jesu sind Zeichen
  der Liebe Gottes zu den Menschen. Und die Auferstehung ist das göttliche
  Bestätigungszeichen für den Auftrag Jesu!\n\nIn der Liturgie
  geschieht\, was die Glaubenden feiern\nDie liturgischen Zeichen –
  Worte\, Personen\, Gesten\, Dinge – sind mehr als hinweisende Zeichen.
  In ihnen wird das göttliche Geheimnis selbst gegenwärtig und wirksam.
  Somit ereignet sich in jedem Gottesdienst\, was am Fest der Verkündigung
  besonders gefeiert wird: Gott spricht den Menschen an und schenkt ihm
  seine Nähe. Durch den Geist Gottes nimmt der hörende Mensch "das Wort"
  – also Christus selber – auf\, lässt sich von ihm wandeln und bringt
  im Leben Frucht.\n\nIn einzigartiger Weise geschieht diese Wandlung in
  der Feier der Eucharistie. Sie ist das intensivste Zeichen für die stets
  aktuelle Gegenwart Gottes unter den Menschen. In ihr kommt Gott im
  verkündeten Wort zur Welt (Weihnachten) und gleichzeitig ist die
  Eucharistie Gedächtnisfeier des Todes und der Auferstehung Jesu Christi
  (Ostern).\n\nDer Angelus bringt's auf den Punkt\nZwischen dem 13. und 16.
  Jahrhundert entwickelte sich in der Volksfrömmigkeit das Angelusgebet
  (Engel des Herrn)\, das den Festinhalt beim Angelusläuten jeden Tag
  morgens\, mittags und abends verkündet:\n\nDer Engel des Herrn brachte
  Maria die Botschaft und sie empfing vom Heiligen Geist.\nMaria sprach:
  Siehe\, ich bin die Magd des Herrn\, mir geschehe nach deinem Wort.\nUnd
  das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.\n\nKontakt:
  redaktion.webseite@kath-wetzikon.ch\n\nWeitere Infos:
  https://www.kath-wetzikon.ch/veranstaltung/22473
SUMMARY:HG Heilige Messe am Hochfest Mariä Verkündigung; anschl.
  Krankensalbung
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