2026
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Publiziert von: Redaktion Webseite
Bereitgestellt: 16.05.2026
Der Apostel Matthias hat im Kalendarium des deutschen Sprachraums einen besonderen Platz: den 24. Februar. Im allgemeinen Kalendarium der Römisch-katholischen Kirche wurde sein Tag bei der Liturgiereform auf den 15. Mai gelegt. Diese Besonderheit hat seinen Grund in der Verehrung des Apostels in Trier seit dem 11. Jh.: das einzige Apostelgrab nördlich der Alpen, wie man früher sagte.
Nach Berichten stammte Matthias aus einer wohlhabenden Familie in Bethlehem; er habe Jesus in jungen Jahren kennen gelernt und zu den 70 Jüngern gehört, die Jesus zur Verkündigung des Reiches Gottes aussandte.
Der Evangelist Lukas berichtet im 1. Kapitel der Apostelgeschichte nach der Himmelfahrt Christi von der Nachwahl eines Apostels, um den Zwölferkreis wieder herzustellen (Apg 1,15-26). Matthias war einer der beiden Kandidaten für die Wahl und wurde durch Gebet und Los gewählt.
Matthias wirkte nach verschiedenen Legenden in Judäa für den Glauben, wurde wegen seiner Heilungen, Bekehrungen und gelehrten Predigten beim Hohen Rat verklagt, zum Tode verurteilt, gesteinigt und nach römischem Brauch mit dem Beil enthauptet.
Der hl. Matthias wird in der Bibel einzig in der Apostelgeschichte bei seiner Wahl durch das Los erwähnt. Deshalb gilt er auch als Patron all jener, die treu dienen, ohne je genannt zu werden. Er erinnert daran: Gott schreibt Heilsgeschichte nicht nur mit den Lauten, sondern mit den Verlässlichen. Und manchmal ist Heiligkeit nichts anderes als das stille Ausharren im Platz, den Gott einem zugedacht hat.
Man könnte geistlich sagen: Der hl. Matthias ist Patron all jener, die nicht gefragt werden, ob sie wollen, sondern gerufen werden, weil sie gebraucht werden.
Nach Berichten stammte Matthias aus einer wohlhabenden Familie in Bethlehem; er habe Jesus in jungen Jahren kennen gelernt und zu den 70 Jüngern gehört, die Jesus zur Verkündigung des Reiches Gottes aussandte.
Der Evangelist Lukas berichtet im 1. Kapitel der Apostelgeschichte nach der Himmelfahrt Christi von der Nachwahl eines Apostels, um den Zwölferkreis wieder herzustellen (Apg 1,15-26). Matthias war einer der beiden Kandidaten für die Wahl und wurde durch Gebet und Los gewählt.
Matthias wirkte nach verschiedenen Legenden in Judäa für den Glauben, wurde wegen seiner Heilungen, Bekehrungen und gelehrten Predigten beim Hohen Rat verklagt, zum Tode verurteilt, gesteinigt und nach römischem Brauch mit dem Beil enthauptet.
Der hl. Matthias wird in der Bibel einzig in der Apostelgeschichte bei seiner Wahl durch das Los erwähnt. Deshalb gilt er auch als Patron all jener, die treu dienen, ohne je genannt zu werden. Er erinnert daran: Gott schreibt Heilsgeschichte nicht nur mit den Lauten, sondern mit den Verlässlichen. Und manchmal ist Heiligkeit nichts anderes als das stille Ausharren im Platz, den Gott einem zugedacht hat.
Man könnte geistlich sagen: Der hl. Matthias ist Patron all jener, die nicht gefragt werden, ob sie wollen, sondern gerufen werden, weil sie gebraucht werden.
