2026
Veranstaltungen für
Publiziert von: Redaktion Webseite
Bereitgestellt: 16.05.2026
Die Feier des letzten Abendmahls am Gründonnerstag ist der Auftakt des österlichen Triduums und erinnert an das letzte Mahl, das Jesus mit seinen Jüngern hielt, bevor er verraten und gekreuzigt wurde.
Am Abend vor seinem Leiden schenkt Jesus uns die Eucharistie – sein Leben, sich selbst. Er nimmt Brot und Wein, segnet sie und spricht: „Das ist mein Leib, das ist mein Blut.“
Durch sein schöpferisches Wort "Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Das ist mein Blut, das für viele vergossen wird, zur Vergebung der Sünden.“ macht Jesus Christus die Gaben von Brot und Wein zu seinem eigenen Leib und Blut. Hier geschieht das, was die Theologie als Transsubstantiation beschreibt: Die Substanz wird verwandelt, während die äusseren Gestalten bleiben.
Das Abendmahl ist kein getrenntes Geschehen, sondern sakramental identisch mit dem Opfer von Golgotha, wo Jesus morgen Karfreitag seinen Leib hingeben und sein Blut für uns vergiessen wird. Die hl. Messe ist die Fortdauer der Selbsthingabe Christi in sakramentaler Weise, heute eingesetzt im Abendmahlsaal. Damit verbunden ist die Einsetzung des Priestertums, indem er die Apostel beauftragte, in seinem Namen zu handeln.
In der hl. Messe wird zum Lobgesang, dem Gloria, zum letzten Mal voll aufgefahren: Die Orgel spielt pompös, alle Kirchenglocken läuten und die Ministranten klingeln laut mit den Glöcklein. Dann erfolgt ein radikaler Schnitt bis zur Osternacht: Die Orgel verstummt. Die Ministranten benutzen anstatt Glöcklein nur noch Klappern aus Holz (durch ihren harten Klang erinnern sie an die Leiden Jesu).
Nach der hl. Messe folgt die Nachtwache mit dem Herrn. Anbetung vor dem ausgesetzten Allerheiligsten: «Simon, du schläfst? Konntest du nicht einmal eine Stunde wach bleiben? Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet. Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.» (Mk 14,37-38)
Bis 22.00 Uhr betet Pfarrer Martin Scheibli vor, dann von 22.00 Uhr bis um 6.00 Uhr beten verschiedene Vereine und Gruppen zu jeder vollen Stunde mit anschliessender längerer Stille.
Um 6.00 Uhr schliesst Diakon Felix Geisser mit dem Morgengebet der Kirche (Laudes an Karfreitag) die Gebetsnacht ab.
Liebe Gläubige, Jesus lädt auch Sie ein, eine Stunde mit ihm zu wachen und zu beten oder die Laudes um 6.00 Uhr mitzufeiern.
Am Abend vor seinem Leiden schenkt Jesus uns die Eucharistie – sein Leben, sich selbst. Er nimmt Brot und Wein, segnet sie und spricht: „Das ist mein Leib, das ist mein Blut.“
Durch sein schöpferisches Wort "Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Das ist mein Blut, das für viele vergossen wird, zur Vergebung der Sünden.“ macht Jesus Christus die Gaben von Brot und Wein zu seinem eigenen Leib und Blut. Hier geschieht das, was die Theologie als Transsubstantiation beschreibt: Die Substanz wird verwandelt, während die äusseren Gestalten bleiben.
Das Abendmahl ist kein getrenntes Geschehen, sondern sakramental identisch mit dem Opfer von Golgotha, wo Jesus morgen Karfreitag seinen Leib hingeben und sein Blut für uns vergiessen wird. Die hl. Messe ist die Fortdauer der Selbsthingabe Christi in sakramentaler Weise, heute eingesetzt im Abendmahlsaal. Damit verbunden ist die Einsetzung des Priestertums, indem er die Apostel beauftragte, in seinem Namen zu handeln.
In der hl. Messe wird zum Lobgesang, dem Gloria, zum letzten Mal voll aufgefahren: Die Orgel spielt pompös, alle Kirchenglocken läuten und die Ministranten klingeln laut mit den Glöcklein. Dann erfolgt ein radikaler Schnitt bis zur Osternacht: Die Orgel verstummt. Die Ministranten benutzen anstatt Glöcklein nur noch Klappern aus Holz (durch ihren harten Klang erinnern sie an die Leiden Jesu).
Nach der hl. Messe folgt die Nachtwache mit dem Herrn. Anbetung vor dem ausgesetzten Allerheiligsten: «Simon, du schläfst? Konntest du nicht einmal eine Stunde wach bleiben? Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet. Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.» (Mk 14,37-38)
Bis 22.00 Uhr betet Pfarrer Martin Scheibli vor, dann von 22.00 Uhr bis um 6.00 Uhr beten verschiedene Vereine und Gruppen zu jeder vollen Stunde mit anschliessender längerer Stille.
Um 6.00 Uhr schliesst Diakon Felix Geisser mit dem Morgengebet der Kirche (Laudes an Karfreitag) die Gebetsnacht ab.
Liebe Gläubige, Jesus lädt auch Sie ein, eine Stunde mit ihm zu wachen und zu beten oder die Laudes um 6.00 Uhr mitzufeiern.
