2026
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Publiziert von: Redaktion Webseite
Bereitgestellt: 01.09.2026
Felix und Regula – die Stadtheiligen von Zürich
Am 11. September gedenkt die Kirche der heiligen Felix und Regula, der Stadtheiligen von Zürich. Nach der Überlieferung gehörten sie zum Kreis der Märtyrer der Thebäischen Legion. Sie flohen um das Jahr 300 n.Chr. nach Zürich, wurden jedoch wegen ihres christlichen Glaubens verfolgt und schliesslich hingerichtet. Der Überlieferung nach nahmen die Hingerichteten nach der Enthauptung ihre eigenen Häupter, trugen sie 40 Schritte den Berg hinauf und starben dort an ihrer selbstgewählten Grabstätte (dem heutigen Standort des Grossmünsters). Begleitet wurden sie dabei von Engeln.
Ihr Grab wurde zu einem bedeutenden Ort der Verehrung. Bereits das älteste schriftliche Zeugnis der Heiligenlegende, aufgezeichnet wohl im späteren 8. Jahrhundert zur Regierungszeit Karls des Grossen, notiert, die Heiligen lägen hier «mit grossem Schmuck» und es seien hier «von alters her» viele Blinde und Lahme geheilt worden. Über ihrem Grab entstand das Grossmünster. Das Grossmünster ist eine im romanischen Stil erbaute Kirche. Die erste Altarweihe war 1104 für die Krypta und 1107 für den Chor. Durch die politisch und religiös durchgesetzte Reformation der Stadt Zürich wurden die bestehenden Kirchen und ihr Besitz im Jahr 1525 der neuen reformierten Ordnung unterstellt. Das Grossmünster ist heute die reformierte Hauptkirche Zürichs.
Bis heute erinnern die beiden Heiligen daran, dass auch die Stadt Zürich eine christliche Geschichte hat, die wesentlich vom Glauben und vom Zeugnis der Märtyrer geprägt wurde. Das Martyrium ist dabei nicht einfach Ausdruck besonderer Tapferkeit. Der Märtyrer ist vor allem ein Zeuge Christi. Er hält an Christus fest, weil er weiss, dass nichts wichtiger ist als die Gemeinschaft mit ihm. Felix und Regula waren bereit, ihr Leben hinzugeben, aber ihren Glauben nicht zu verleugnen.
Gerade darin liegt ihre bleibende Bedeutung. Auch wir sind aufgerufen, Christus treu zu bleiben und unseren Glauben nicht nur als Teil unserer Tradition zu betrachten, sondern als Wirklichkeit, die unser Leben prägt.
Die heiligen Felix und Regula erinnern uns daran: Der christliche Glaube hat seinen letzten Grund nicht in menschlicher Meinung oder gesellschaftlicher Zustimmung, sondern in Jesus Christus, der für uns gestorben und auferstanden ist.
Heilige Felix und Regula, bittet für uns.
Am 11. September gedenkt die Kirche der heiligen Felix und Regula, der Stadtheiligen von Zürich. Nach der Überlieferung gehörten sie zum Kreis der Märtyrer der Thebäischen Legion. Sie flohen um das Jahr 300 n.Chr. nach Zürich, wurden jedoch wegen ihres christlichen Glaubens verfolgt und schliesslich hingerichtet. Der Überlieferung nach nahmen die Hingerichteten nach der Enthauptung ihre eigenen Häupter, trugen sie 40 Schritte den Berg hinauf und starben dort an ihrer selbstgewählten Grabstätte (dem heutigen Standort des Grossmünsters). Begleitet wurden sie dabei von Engeln.
Ihr Grab wurde zu einem bedeutenden Ort der Verehrung. Bereits das älteste schriftliche Zeugnis der Heiligenlegende, aufgezeichnet wohl im späteren 8. Jahrhundert zur Regierungszeit Karls des Grossen, notiert, die Heiligen lägen hier «mit grossem Schmuck» und es seien hier «von alters her» viele Blinde und Lahme geheilt worden. Über ihrem Grab entstand das Grossmünster. Das Grossmünster ist eine im romanischen Stil erbaute Kirche. Die erste Altarweihe war 1104 für die Krypta und 1107 für den Chor. Durch die politisch und religiös durchgesetzte Reformation der Stadt Zürich wurden die bestehenden Kirchen und ihr Besitz im Jahr 1525 der neuen reformierten Ordnung unterstellt. Das Grossmünster ist heute die reformierte Hauptkirche Zürichs.
Bis heute erinnern die beiden Heiligen daran, dass auch die Stadt Zürich eine christliche Geschichte hat, die wesentlich vom Glauben und vom Zeugnis der Märtyrer geprägt wurde. Das Martyrium ist dabei nicht einfach Ausdruck besonderer Tapferkeit. Der Märtyrer ist vor allem ein Zeuge Christi. Er hält an Christus fest, weil er weiss, dass nichts wichtiger ist als die Gemeinschaft mit ihm. Felix und Regula waren bereit, ihr Leben hinzugeben, aber ihren Glauben nicht zu verleugnen.
Gerade darin liegt ihre bleibende Bedeutung. Auch wir sind aufgerufen, Christus treu zu bleiben und unseren Glauben nicht nur als Teil unserer Tradition zu betrachten, sondern als Wirklichkeit, die unser Leben prägt.
Die heiligen Felix und Regula erinnern uns daran: Der christliche Glaube hat seinen letzten Grund nicht in menschlicher Meinung oder gesellschaftlicher Zustimmung, sondern in Jesus Christus, der für uns gestorben und auferstanden ist.
Heilige Felix und Regula, bittet für uns.
