HG Karfreitagsliturgie, KIBIZ, Choralschola, Blumen zur Kreuzverehrung

Kruzifix
Fr. 18.04.2025, 15.00 bis 16.30 Uhr
Heilig-Geist-Kirche, Langfurrenstrasse 10, 8623 Wetzikon
Diese Liturgie vom Leiden und Sterben Jesu unterscheidet sich von allen anderen Gottesdiensten im Kirchenjahr. Die Liturgie beginnt zur Todesstunde Jesu damit, dass sich die Priester und Ministranten beim Einzug still in der Kirche auf den Boden legen; die Gemeinde kniet sich hin. Ein weiteres Kennzeichen der besonderen Liturgie an diesem Tag ist, dass es keine Eucharistiefeier gibt, aber dafür die Kreuzverehrung und die Grossen Fürbitten.

Zunächst hören die Gläubigen im Wortgottesdienst die Passionsgeschichte, bei der das Sterben Jesu als Erlösungssieg gefeiert wird. Dann folgen zehn grosse Fürbitten.
Es folgt die Kreuzverehrung: Ein mit einem violetten Tuch bedecktes Kreuz wird enthüllt und durch die Gläubigen verehrt. "Ecce lignum crucis in quo salus mundi pependit" (Seht das Holz des Kreuzes, an dem das Heil der Welt gehangen), ruft der Priester dreimal. Die Gläubigen antworten: "Venite adoremus" (Kommt, lasset uns anbeten).

Abschliessend beten die Gläubigen das Vaterunser und empfangen die heilige Kommunion, zu der die konsekrierten Hostien vom Gründonnerstag geholt werden. Die Karfreitagsliturgie endet mit einem Segensgebet ohne Kreuzzeichen – denn sie ist Teil der grossen Liturgie des Triduum Paschale, die von der Feier des Letzten Abendmahls bis zur Osternacht dauert. Das Kreuz wird zur weiteren Verehrung in der Kirche aufgestellt.

Zur Kreuzverehrung bringen wir blühende Blumen mit und legen sie zum Kreuz. Daraus wird der Osterschmuck gestaltet.