SF Heilige Messe des letzten Abendmahls mit anschliessender Gebetsnacht

Gebetsnacht
Die Feier des letzten Abendmahls am Gründonnerstag ist der Auftakt des österlichen Triduums und erinnert an das letzte Mahl, das Jesus mit seinen Jüngern hielt, bevor er verraten und gekreuzigt wurde.

Am Abend vor seinem Leiden schenkt Jesus uns die Eucharistie – sein Leben, sich selbst. Er nimmt Brot und Wein, segnet sie und spricht: „Das ist mein Leib, das ist mein Blut.“
Nicht ein Abschiedsgeschenk, sondern bleibende Gegenwart: „Tut dies zu meinem Gedächtnis.“

Zum Lobgesang Gloria wird zum letzten Mal voll aufgefahren: Die Orgel spielt pompös, alle Kirchenglocken läuten und die Ministranten klingeln laut mit den Glöcklein. Dann erfolgt ein radikaler Schnitt bis zur Osternacht: Die Orgel verstummt. Die Ministranten benutzen anstatt Glöcklein nur noch Klappern aus Holz (durch ihren harten Klang erinnern sie an die Leiden Jesu).

Nach der hl. Messe folgt die Nachtwache mit dem Herrn. Anbetung vor dem ausgesetzten Allerheiligsten (Krypta). «Simon, du schläfst? Konntest du nicht einmal eine Stunde wach bleiben? Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet. Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.» (Mk 14,37-38)

Bis 22.00 Uhr betet Pfarrer Martin Scheibli vor, dann von 22.00 Uhr bis um 6.00 Uhr beten verschiedene Vereine und Gruppen zu jeder vollen Stunde mit anschliessender längerer Stille.

Um 6.00 Uhr schliesst Vikar Matthias mit dem kirchlichen Morgengebet des Kirche (Laudes) die Gebetsnacht ab.

Liebe Gläubige, Jesus lädt auch Sie ein, eine Stunde mit ihm zu wachen und zu beten oder die Laudes um 6.00 Uhr mitzufeiern.