Rückblick Mini-Erlebnistage

Einsiedeln2<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-wetzikon.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>305</div><div class='bid' style='display:none;'>4615</div><div class='usr' style='display:none;'>43</div>
Ministranten-Erlebnistage auf den Fussspuren der Heiligen Franziskus und Klara bei Spiel und Spass.
Acht Wetziker Gefährten machten sich am frühen Morgen des 13. Juli auf zu einer Fusswallfahrt zur Schwarzen Madonna von Einsiedeln. Von Rapperswil aus pilgerte die Gruppe auf dem Jakobsweg bei idyllischem Morgenrot über den Holzsteg, nach Hurden bis zum Etzel hinauf. Nach einer Einkehr in der Meinradskapelle wurden die Pilger mit einem Glacé überrascht. Dann ging es weiter bergab zum Benediktinerkloster Einsiedeln. Dort feierten wir, sechs Oberministranten, Pfr. Patrick Lier und ich, das Konventamt mit. Den Pilgertag liess die Gruppe in gemütlicher Runde beim Pizzaessen ausklingen.

Da aufgrund der Corona-Krise das Ministrantenlager in diesem Jahr abgesagt werden musste, verbrachten knapp 30 Kinder und Jugendliche unserer Ministrantenschar drei schöne Erlebnistage in der Heimat. Vom spirituellen Programm her ging die Gruppe dabei in den Fussspuren des Pfarreipatrons, des hl. Franziskus und seiner Gefährtin der hl. Klara. Am 14. Juli ging es nach der Heiligen Messe in der Franziskus-Kirche bei strahlendem Sonnenschein mit dem Velo Richtung Hombrechtikon. Bei der Käserei Bürki in Herschmettlen gab es eine Pause, bei der wir uns verschiedene Käsesorten und Getränke schmecken liessen. Im Namen der Pfarrei und der Ministrantenschar Wetzikon ein herzliches „Vergelt`s Gott“ Familie Bürki für ihre Grosszügigkeit. Bis in den Nachmittag hinein tobten sich die Kinder bei abwechslungsreichen Spielen auf einer grossen Wiese so richtig aus. Das Grillieren am Weiher wurde von den Kindern und Jugendlichen sichtlich genossen. Am Nachmittag erzählte Bruder Martin Barmettler OFM von der Insel Werd aus seinem Leben als Franziskaner und beantwortete Fragen. Im Anschluss gab er ein beeindruckendes Zeugnis von seiner Berufungsgeschichte. Am frühen Abend kamen die Ministranten beschenkt von den Stunden in Gottes wunderbarer Schöpfung im Heilig-Geist-Zentrum an. Nach freiem Spiel und feiner Pasta neigte sich der erste Tag dem Ende zu. Bei einer Andacht im Kerzenschein legten die jungen Menschen den Tag voll Dank zurück in die Hände Gottes.

Der Mittwoch stand inhaltlich nochmals ganz im Zeichen des Heiligen von Assisi. Nach der Heiligen Messe wurden in einem kleinen Theater Schlüsselszenen aus dem Leben des Poverello aufgeführt. Zunächst wollte der hl. Franziskus Karriere als Ritter machen. So versuchten sich die Minis an diesem Vormittag als kleine Ritter beim Armbrustschiessen und verschiedenen Speer- und Wurfspielen. Am Nachmittag machte sich die fröhliche Schar zu Fuss auf den Weg zur SF-Kirche. Dort galt es bei der Kirchenrallye in Zweierteams ein Quiz rund um die Kirche und den Kirchenpatron zu lösen. Wieder zurück im Heilig-Geist-Zentrum gab es eine spielerische Auseinandersetzung mit dem Sonnengesang des hl. Franziskus. Zudem gestalteten die Kinder zwei Plakate zum Lobpreisgesang auf die Schöpfung Gottes. Nach einer leckeren Pizza wurden die Gruppen in einer Siegerehrung prämiert. Der Tag endete wie er begonnen hatte im Gebet, mit einer Dankandacht in der Heiliggeist-Kirche.


Am Donnerstag hörten die Kinder einiges aus dem Leben der hl. Klara in der Morgenandacht und bei Impulsen. Sie war eine starke Frau, die aus adeligem Hause stammte. Ebenso entschlossen wie der hl. Franziskus lebte sie mit ihren Schwestern das Ideal radikaler Armut. Die hl. Klara war die erste Frau in der Kirche, die eine Ordensregel für Frauen verfasste. Von Krankheiten und Widerwärtigkeiten liess sich die Heilige nicht entmutigen, denn sie wusste sich darin dem gekreuzigten Christus besonders nahe. Viele Stunden pro Tag verbrachte sie im Gebet. Auch die Kinder und Jugendlichen eiferten dem Gebetsgeist der hl. Klara nach. An diesem Tag liessen sich die Minis alles in allem rund drei Stunden lang auf Zeiten des Gebetes ein. Beim Morgenlob, in geistlichen Impulse, eucharistischer Anbetung und in der Heiligen Messe wurde ihre Freundschaft zu Jesus Christus gestärkt. In einer meditativ-kreativen Einheit gestalteten die Ministranten ein Kreuz. Am Nachmittag erzählte uns Schwester M. Alessandra Kempf, Schönstätter Marienschwester aus Quarten, wie ein Leben als Ordensfrau in unserer Zeit aussieht. Die Schwester strahlte eine authentische Zufriedenheit über ihr gottgeweihtes Leben aus. Mit grosser Offenheit und Geduld beantwortete sie die unterschiedlichsten Fragen der Kinder und Jugendlichen. Die Erlebnistage wurden mit einem abendlichen Dankgottesdienst in der Heilig-Geist-Kirche und einer Aufführung des kleinen Franziskus-Theaters im Saal beschlossen. Auch Familien der Ministranten waren dazu eingeladen.

Ein besonderer Dank gilt den Oberminis, welche sich in der Vorbereitung und Durchführung der Tage sensationell engagiert haben. Kulinarisch wurde die Ministrantenschar, wie sie es von den Lagern her gewohnt ist, wunderbar verwöhnt von Diana Cundo, Familie und Team. Herzlichen Dank. Ganz besonders möchte ich jedoch euch, liebe Ministranten, danken, dass ihr an diesen Tagen so vorbildlich mitgemacht habt und so gut miteinander umgegangen seid.
Ich freue mich auf viele weitere Stunden und Tage mit euch!
Julia Buchholz, Pastoralassistentin
Minitage2020
24.07.2020
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