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LOCATION:Heilig-Geist-Kirche\, Langfurrenstrasse 10\, 8623 Wetzikon ZH
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DESCRIPTION:Diese Liturgie vom Leiden und Sterben Jesu unterscheidet sich
  von allen anderen Gottesdiensten im Kirchenjahr. Die Liturgie beginnt zur
  Todesstunde Jesu damit\, dass sich die Priester beim Einzug still in der
  Kirche auf den Boden legen; die Gemeinde kniet sich hin. Ein weiteres
  Kennzeichen der besonderen Liturgie an diesem Tag ist\, dass es keine
  Eucharistiefeier gibt\, aber dafür die Kreuzverehrung und die Grossen
  Fürbitten.\n\nZunächst hören die Gläubigen im Wortgottesdienst die
  Passionsgeschichte\, bei der das Sterben Jesu als Erlösungssieg gefeiert
  wird. Auf den ersten Blick sehen wir Leid: Verrat\, Verleugnung\,
  Ungerechtigkeit\, Gewalt. Der unschuldige Christus wird verurteilt\,
  verspottet und ans Kreuz geschlagen. Der Mensch zeigt sich hier in seiner
  ganzen Gebrochenheit. Die Passion ist ein Spiegel\, auch für uns. Und
  doch wäre es zu kurz gegriffen\, darin nur die Schuld des Menschen zu
  sehen. Die tiefere Wahrheit liegt darin\, dass Christus diesen Weg
  freiwillig geht. Das Leiden Christi ist nicht bloss erlitten\, sondern
  angenommen\, aus Liebe.\nSo wird das Kreuz zum Ort einer grossen
  Umkehrung: Was äusserlich Niederlage ist\, wird innerlich zum Sieg. Was
  wie Ohnmacht erscheint\, ist in Wahrheit göttliche Macht\, die Macht der
  Liebe.\n\nDann folgen zehn grosse Fürbitten. Die grossen Fürbitten am
  Karfreitag sind wie ein Echo des Kreuzes in die ganze Welt hinein. Wir
  haben soeben die Leidensgeschichte Jesu Christi gehört. Und was
  geschieht nun? Die Kirche bleibt nicht bei sich selbst stehen. Sie weitet
  den Blick. Sie beginnt zu beten\, für alle. Die Kirche betet nicht nur
  für sich\, sondern wird zur Stimme der ganzen Menschheit\, auch derer\,
  die nicht beten können oder wollen.\n\nEs folgt die Kreuzverehrung: Ein
  mit einem violetten Tuch bedecktes Kreuz wird enthüllt und durch die
  Gläubigen verehrt. "Ecce lignum crucis in quo salus mundi pependit"
  (Seht das Holz des Kreuzes\, an dem das Heil der Welt gehangen)\, ruft
  der Priester dreimal. Die Gläubigen antworten: "Venite adoremus"
  (Kommt\, lasset uns anbeten).\n\nDas Kreuz ist im Christentum kein Symbol
  des blossen Schmerzes und Leidens\, sondern der hingebenden Liebe Gottes.
  Was äusserlich Niederlage ist\, wird innerlich zur Offenbarung. In der
  Kreuzverehrung tritt der Gläubige vor das Holz des Kreuzes und erkennt:
  Hier ist nicht einfach ein Gerechter gestorben\, hier hat Gott selbst
  geliebt bis zur Vollendung. Das persönliche Leiden\, die Last des
  Alltags\, sogar die verborgene Armut des Herzens\, alles kann
  hineingenommen werden in das Opfer Christi.\n\nAbschliessend beten die
  Gläubigen das Vaterunser und empfangen die heilige Kommunion\, zu der
  die konsekrierten Hostien vom Gründonnerstag geholt werden. Die
  Karfreitagsliturgie endet mit einem Segensgebet ohne Kreuzzeichen –
  denn sie ist Teil der grossen Liturgie des Triduum Paschale\, die von der
  Feier des Letzten Abendmahls bis zur Osternacht dauert. Das Kreuz wird
  zur weiteren Verehrung in der Kirche aufgestellt.\n\nZur Kreuzverehrung
  bringen wir blühende Blumen mit und legen sie zum Kreuz. Daraus wird der
  Osterschmuck gestaltet.\n\nKontakt: redaktion.webseite@kath-wetzikon.ch\n
 \nWeitere Infos: https://www.kath-wetzikon.ch/veranstaltung/25943
SUMMARY:HG Karfreitagsliturgie\, Schola\, Blumen zur Kreuzverehrung; KIBIZ
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