BEGIN:VCALENDAR
PRODID:-//kirchenweb.ch gmbh//veranstaltungsausgabe v2.0//DE
VERSION:2.0
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VEVENT
DTSTART:20260716T070000Z
DTEND:20260716T080000Z
LOCATION:St. Franziskus-Kirche\, Messikommerstrasse 14\, 8620 Wetzikon
TRANSP:OPAQUE
SEQUENCE:0
UID:25354-veranstaltung@kath-wetzikon.ch
DTSTAMP:20260630T183316Z
DESCRIPTION:Schwarze Madonna\nNichts wird so stark mit dem Wallfahrtsort
  Maria Einsiedeln identifiziert wie die berühmte "Schwarze Madonna"\, das
  Gnadenbild "Unserer Lieben Frau von Einsiedeln". Die Schwarze Madonna in
  der Einsiedler Gnadenkapelle wird jährlich von mehreren hunderttausend
  Menschen besucht und teilt ihre Freude und Hoffnung\, ihre Trauer und
  Sorgen. Als Mutter Gottes führt sie die Menschen zu ihrem Sohn Jesus
  Christus\, dem Erlöser der Welt.\n\nDas Einsiedler Gnadenbild\, die
  stehende Jungfrau und Gottesmutter Maria mit dem Jesuskind auf dem linken
  Arm\, kam im Sommer 1466 in die Heilige Kapelle. \n\nDie spirituelle
  Botschaft der Schwarzen Madonna\nEine gute Erklärung des Einsiedler
  Gnadenbildes und dessen spiritueller Botschaft bot Pater Martin Werlen in
  seiner Predigt am Hochfest Unserer Lieben Frau von Einsiedeln im Jahr
  2017. Er machte darauf aufmerksam\, dass beim Einsiedler Gnadenbild nicht
  Maria\, sondern Jesus Christus die Hauptfigur ist. Jesus steht im
  Zentrum. Pater Martin zitierte einen Vers aus dem Hohelied: «Schaut mich
  nicht so an\, weil ich so schwarz bin! Die Sonne hat mich verbrannt»
  (Hohelied 1\,6). Er wies darauf hin\, dass die erwähnte Sonne im
  Verständnis vieler Heiliger Christus selber sei: die «Sonne der
  Gerechtigkeit». Pater Martin schliesst daraus: «Wer nahe bei Jesus
  ist\, der wird von ihm geprägt\, verändert. Wer nahe bei Jesus ist\,
  wird immer mehr Jesus ähnlicher. Maria war Jesus nahe wie niemand sonst.
  Von Anfang an war sie gebräunt von Jesus Christus.»\n\nSo kann das
  Einsiedler Gnadenbild eine «Schule des Glaubens» sein\, denn es lehrt
  uns neu\, Jesus ins Zentrum unseres Lebens zu stellen. Auch wir dürfen
  uns als von Gott angenommen und geliebt wissen – mit unseren eigenen
  dunklen Seiten: Wir sind schön in den Augen Gottes.\n\nWarum ist die
  Madonna von Einsiedeln schwarz?\nDie spätgotische\, 117 cm hohe
  Lindenholzstatue aus der Mitte des 15. Jahrhunderts ist relativ
  unspektakulär zur Schwarzen Madonna geworden. Das wird aus dem
  Restaurationsbericht deutlich\, den der Vorarlberger Maler Johann Adam
  Fuetscher im Herbst des Jahres 1799 geschrieben hat. Dort heisst es:\n
 \n«Das Angesicht war durchaus schwarz: doch ist diese Farbe nicht dem
  Pinsel\, sondern dem Dampfe der Lichter und Ampeln\, welche seit so
  vielen Jahrhunderten in der H. Capell zu Einsiedeln immer brannten\,
  zuzuschreiben: denn ich fand\, und sah es augenscheinlich\, dass die
  Fassung des Angesichtes anfänglich ganz fleischfärbig gewesen\, wie es
  von den abgefallenen Crusten\, die man noch aufbehalten\, gar wohl zu
  erkennen ist.»\n\nWarum musste das Gnadenbild restauriert werden? Auf
  seiner Flucht wurde es kurze Zeit auf der Haggenegg zwischen Alpthal und
  Schwyz vergraben. Das feuchte Erdreich ist der Holzstatue nicht gut
  bekommen. Nachdem das Gnadenbild vom Klosterschaffner Placidus Kälin\,
  als Hausierer verkleidet\, ins Dominikanerinnenkloster St. Peter bei
  Bludenz gebracht worden ist\, wurde die schadhafte Statue sorgfältig
  restauriert. Nochmals Fuetscher:\n\n«Nachdem ich von dem Angesichte
  alles abfällige und leicht auflösliche wegnahm\, die festen Farbtheile
  aber\, soviel möglich\, ausglättete\, so mahlte ich alsdann das ganze
  Angesicht sowohl der Mutter als des Kindes mit schwarzer\, der vorigen\,
  ähnlichen Farbe […].»\n\nWas Johann Adam Fuetscher vor über 200
  Jahren noch nicht wissen konnte: Das schwarze Antlitz von Mutter und Kind
  bestand aus verschiedenen Schichten - nicht nur aus Russ\, sondern auch
  aus Farbe. Eine jüngste Untersuchung zeigte nämlich\, dass es
  Einsiedler Gnadenbild verschiedene Schichten gibt und dass man in
  Einsiedeln eine allmähliche Abdunklung des "Inkarnats" förderte\, weil
  man bewusst eine Schwarze Madonna haben wollte. Man wollte sich in Maria
  Einsiedeln einreihen in die illustre Schar der anderen grossen
  Marienheiligtümer!\n\nKontakt: redaktion.webseite@kath-wetzikon.ch\n
 \nWeitere Infos: https://www.kath-wetzikon.ch/veranstaltung/25354
SUMMARY:SF Heilige Messe zum Gedenktag der Muttergottes von Einsiedeln
PRIORITY:5
X-MICROSOFT-CDO-IMPORTANCE:1
CLASS:PUBLIC
END:VEVENT
END:VCALENDAR
