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LOCATION:Heilig-Geist-Kirche\, Langfurrenstrasse 10\, 8623 Wetzikon
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DESCRIPTION:Der Apostel Thomas\, der die Auferstehung Jesu erst glaubte\,
  als er ihn sehen und seine Hände auf die Wunden legen konnte.\nAls Ende
  des 15. Jahrhunderts portugiesische Seefahrer bei ihren Handelsreisen in
  Indien landeten\, fanden sie zu ihrem grossen Erstaunen eine blühende
  christliche Kirche vor\, die zwar dem Rest der Christenheit völlig
  unbekannt war\, sich aber auf den Apostel Thomas zurückführte. Bis
  heute nennen sich die Christen im indischen Bundesstaat Kerala
  „Thomaschristen“ und verehren das Grab des Apostels in Madras am
  „Saint Thomas Mount“. Nicht wenige von ihnen leben mittlerweile auch
  in Europa. In Österreich gibt es zahlreiche christliche indische
  Gemeinden.\n \nMit Jesus sterben\nDer Heilige Thomas\, der von allen
  Evangelisten erwähnt\, besonders aber im Johannesevangelium\, gehört zu
  den populärsten Gestalten aus dem engeren Kreis um Jesus. Er war
  vermutlich\, wie die meisten der Zwölf\, Fischer aus Galiläa. Seine
  besondere Entschlossenheit in der Nachfolge wird in Johannes 11\,6
  deutlich. Als Jesus auf dem Weg nach Jerusalem gewarnt wird\, er setze
  sich damit grosser Gefahr aus\, antwortet Thomas: „Dann lasst uns mit
  ihm gehen\, um mit ihm zu sterben.“\n\nDie Zweifel des Apostel Thomas
 \nPopulär und zeitlos aktuell macht ihn aber der Osterbericht im 20.
  Kapitel des Johannesevangeliums; Thomas\, der bei der ersten Erscheinung
  des Auferstanden nicht anwesend ist\, weigert sich dem Bericht der
  anderen Apostel zu glauben\, solange er den Auferstanden nicht selbst
  sehen und berühren kann. Eindrucksvoll wird dann die Begegnung mit ihm
  und dem Auferstandenen „acht Tage darauf“ beschrieben\, die im
  Bekenntnis des Thomas mündet: „Mein Herr und mein Gott“. Bis heute
  wird diese Stelle in der Liturgie acht Tage nach Ostern\, also am
  „Weissen Sonntag\, auch „Thomassonntag“\, verkündet. \nDer
  Tradition der oben erwähnten Thomaschristen zufolge\, ist Thomas im Jahr
  40 Richtung Osten aufgebrochen und steht damit am Anfang des Christentums
  in Persien\, und schließlich im westlichen Indien\, wo er im Jahr 72 in
  Kalamina auf Madras von einem Pfeil getroffen den Tod gefunden haben
  soll.\n\nApostel Thomas\, Patron der Theologen\nThomas wird als Patron
  von Ostindien\, Portugal\, sowie des Kirchenstaates; der Architekten\,
  Geometer\, Maurer\, Zimmerleute\, aller Bauarbeiter\, der Steinhauer\,
  Feldmesser und - wegen seiner Zweifel - der Theologen; bei
  Rückenschmerzen und Augenleiden und für eine gute Heirat verehrt.\n \n
 \n\nKontakt: redaktion.webseite@kath-wetzikon.ch\n\nWeitere Infos:
  https://www.kath-wetzikon.ch/veranstaltung/25353
SUMMARY:HG Heilige Messe zum Apostelfest des Hl. Thomas
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