BEGIN:VCALENDAR
PRODID:-//kirchenweb.ch gmbh//veranstaltungsausgabe v2.0//DE
VERSION:2.0
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VEVENT
DTSTART:20260908T070000Z
DTEND:20260908T080000Z
LOCATION:St. Franziskuskirche\, Messikommerstrasse 14\, 8620 Wetzikon
TRANSP:OPAQUE
SEQUENCE:0
UID:22393-veranstaltung@kath-wetzikon.ch
DTSTAMP:20260413T174743Z
DESCRIPTION:"Zeichen der Hoffnung für die ganze Welt"\n\nDie Kirche
  feiert nur drei Geburtstage im Jahr: an Weihnachten die Geburt Jesu\, am
  24. Juni die Geburt von Johannes dem Täufer und am 8. September die
  Geburt der Gottesmutter Maria.\n\nBei einem Geburtstagsfest feiern wir
  üblicherweise nicht das Geleistete und Erreichte eines Menschen\,
  sondern die Person selbst. Wir sagen Ja zu ihr und freuen uns\, dass es
  sie in ihrer Einzigartigkeit gibt.\nAuch das Fest der Geburt Marias ist
  von der Freude an ihrem Dasein geprägt. Wir feiern Maria nicht
  besonderer Tugenden und persönlicher Verdienste wegen\, sondern sagen Ja
  zu ihrem Leben und ihrer Lebensbestimmung\, Mutter des Erlösers zu sein.
  Wir anerkennen dankbar\, dass Gott ihr - wie auch Johannes dem Täufer -
  von allem Anfang an einen einzigartigen Platz in seinem Heilsplan
  zugewiesen hat. „Selig bist du\, Jungfrau Maria\, und allen Lobes
  überaus würdig. Denn aus dir ging hervor die Sonne der Gerechtigkeit\,
  Christus\, unser Gott" (Evangeliumsruf der Festmesse).\n\nDie
  liturgischen Texte stellen immer wieder die Verbindung her zwischen der
  Geburt Marias und der Geburt Jesu aus Maria. So heisst es im Tagesgebet\,
  das auf das 7. / 8. Jahrhundert zurückgeht: „Öffne deinen Gläubigen
  die Schätze der himmlischen Gnade. Die Geburt des Erlösers aus Maria
  war für uns der Anfang des Heiles; das Geburtsfest seiner allzeit
  jungfräulichen Mutter festige und mehre den Frieden auf Erden." Die
  Geburt Marias kündet bereits die neue Heilszeit in Jesus Christus an.
  Darum preist die Liturgie Maria als „Morgenröte des Heils" und
  „Zeichen der Hoffnung für die ganze Welt" (Schlussgebet der Messe) als
  „Meeresstern" und „Tor des Himmels" (Hymnus der Vesper) und ihr Leben
  als „Licht für alle Kirchen" (Responsorium der Lesehore).\n\nHerkunft
  des Festes\n\nDas Gedenken an die Geburt Marias am 8. September geht auf
  das Weihefest einer Marienkirche in Jerusalem zurück; die heutige
  Annakirche wurde im 5. Jahrhundert an der Stelle errichtet\, wo das
  Geburtshaus von Maria gestanden haben soll. Eine marianische Hymne des
  byzantinischen Dichters Romanos des Meloden aus dem 6. Jahrhundert weist
  darauf hin\, dass das Fest im Volk verwurzelt war. Papst Sergius I.
  übernahm es im 7. Jahrhundert für die römische Kirche. Als eines der
  grossen Marienfeste bestimmte es auch den Termin des jüngeren Festes der
  unbefleckten Empfängnis Mariä am 8. Dezember.\n\nFreude am Dasein\n
 \nDie Bedeutung Marias in der Geschichte des Heils ist einmalig. Ihr Fest
  der Geburt weist aber auch darauf hin\, dass der Mensch Sinn und
  Bedeutung seines Lebens nicht erst nach und nach selber erschaffen muss.
  Von Geburt an kommt ihm ein Platz im Plan des Schöpfers zu\, den kein
  anderer für ihn einnehmen kann. Seine Lebensaufgabe besteht nicht
  darin\, \, „jemand" zu werden\, sondern – wie Maria – Ja zu sagen
  zu dem\, was er – von Gott her – schon ist.\nDie liturgischen Gebets-
  und Gesangstexte tragen am Fest Mariä Geburt – im Unterschied zu
  anderen Marienfesten – den Charakter der Unbeschwertheit\, ja des
  Spielerischen. „Sie sind eine Einladung\, sich selbst nicht so tragisch
  zu nehmen und so frei zu werden\, einfach einmal da zu sein\, und in
  solcher Freiheit staunend in der Schöpfung den Abglanz der Liebe des
  Schöpfers zu erkennen" (Gerhard Voss).\n\nQuelle: liturgie.ch\n
 \nKontakt: redaktion.webseite@kath-wetzikon.ch\n\nWeitere Infos:
  https://www.kath-wetzikon.ch/veranstaltung/22393
SUMMARY:SF Heilige Messe zum Fest Mariä Geburt
PRIORITY:5
X-MICROSOFT-CDO-IMPORTANCE:1
CLASS:PUBLIC
END:VEVENT
END:VCALENDAR
